Konjunkturprogramme von Bund und Land hilfreich bei umfassender Schulsanierung
Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Joachim Veyhelmann, Hünfelden, zeigte sich zufrieden mit den Möglichkeiten, die neben den Eigenleistungen des Kreises durch die Konjunkturprogramme des Bundes und des Landes bei der umfassenden Sanierung der Schulen eröffnet wurden.
„Wir hatten bei den Überlegungen zu Bau- und Sanierungsmaßnahmen an unseren Schulen von vorneherein das Ziel, möglichst viele Schulen zu einem zeitgemäßen Lernumfeld für unsere Kinder zu gestalten,“ erläuterte Veyhelmann und fügte hinzu: “Durch die Konjunkturprogramme des Bundes und des Landes gelingt es uns, den über Jahre hinweg aufgelaufenen Investitionsstau weitestgehend abzubauen.“
Bund und Land hätten in beträchtlichem Umfang Rahmenbedingungen geschaffen, die es dem Kreis ermöglichen, in Höhe von mehr als 120 Mio. € Investitionen zu tätigen. Dies würde unseren Kindern die besten Voraussetzungen schaffen, den an sie zukünftig im Beruf gestellten Anforderungen erfolgreich zu begegnen.
Doch nicht nur die Kinder profitieren davon. Die Konjunkturprogramme seien vor allem auch Programme zur Arbeitsplatzsicherung. Veyhelmann hierzu: „ Durch die Vergabe der Bau- und Sanierungsleistungen an möglichst viele heimische Unternehmen können in erheblichem Umfang Arbeitsplätze erhalten werden, die sonst der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise zum Opfer gefallen wären.“
Der heimische Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Helmut Peuser unterstrich ebenfalls die Bedeutung der Konjunkturprogramme: „Wir alle hatten nach Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise die schlimmsten Befürchtungen für die heimische Wirtschaft. Zu erwarten waren erhebliche Einbrüche im Arbeitsmarkt und eine überdurchschnittliche Zahl von Insolvenzen. Ich freue mich, dass es uns von Seiten des Landes gelungen ist, in Ergänzung zu den Bundesinitiativen ausreichend Mittel bereitstellen zu können, die extrem schlechte Ausgangssituation in hohem Maße abmildern zu können.“
Mehr als 120 Mio. € Investitionen bedeuten für den Kreis natürlich eine enorme Belastung, auch wenn die Konditionen zur Rückzahlung der Darlehen besonders günstig sind. „Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die für die Zukunft der Kinder getätigten Investitionen in moderne schulische Ausstattung und ansprechende Gebäude sinnvoll und ohne Alternative sind.“
Für die Zukunft des Kreises sei es von besonderer Bedeutung, dass das schulische Angebot besonders für junge Familien einen Anreiz zum Verbleib bietet und das Angebot an Arbeitsplätzen in Industrie und Handwerk entsprechend attraktiv ist und nicht zwangsläufig zum auspendeln bzw. orientieren in Nachbarregionen auffordert.
aktualisiert von Andreas Hofmeister, 26.07.2010, 14:38 Uhr |