CDU-Arbeitskreis zu Gast bei Stephan Schmidt Gruppe
Im Rahmen des Sommerprogramms besuchte der Arbeitskreis Raumordnung, Wirtschaft und Verkehr der CDU-Kreistagsfraktion Limburg-Weilburg die Tongrube und Aufbereitungsanlage Maienburg der Stephan Schmidt KG in der Nähe von Mengerskirchen.
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| Die Mitglieder des Arbeitskreises mit Günther Schmidt und Werner Heuser (1. und 2. von links) in der Grube Wimpfsfeld II. |
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Begrüßt wurde die Gruppe vom geschäftsführenden Gesellschafter Günther Schmidt, seinem Sohn Stephan Schmidt und dem technischen Leiter der Gesellschaft, Werner Heuser. Günther Schmidt gab zunächst einen Einblick in die Geschichte des 1946 gegründeten Unternehmens und die heutige Aufstellung der Gruppe. Kunden in über 40 Ländern, mehrere Tochtergesellschaften in Deutschland und im europäischen Ausland machen die Schmidt Gruppe mittlerweile zu einem der bedeutendsten europäischen Produzenten von keramischen Rohstoffen und Mineralprodukten auf Tonbasis. Die Arbeitskreismitglieder unter Führung von Peter Trottmann und des Fraktionsvorsitzenden Joachim Veyhelmann zeigten sich tief beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Stephan Schmidt Gruppe und deren Position am internationalen Markt. „Wir können stolz auf ein solch mittelständisches Unternehmen in unserer Region sein“, betonten Veyhelmann und Trottmann.
Die CDU-Kreispolitiker erfuhren, dass das Unternehmen mit seinen Lagerstätten im Westerwald, dem weltweit größten Bergbaurevier auf plastische Tone, im Gießener Becken und der sächsischen Lausitz derzeit etwa 1,6 Millionen Tonnen hochwertiger Rohstoffe pro Jahr fördert. Schmidt stellte auch die vielfältigen Verwendungsbereiche der Produkte der Stephan Schmidt Gruppe dar. „Durchschnittlich verbraucht jeder Mensch in 70 Lebensjahren 29 Tonnen Ton“, so der Firmenchef. „Unsere Produkte finden sich unter anderem in Dachziegeln, Waschbecken, Fliesen, Brandschutzmaterialien, Kaffeetassen bis hin zu Bleistiften“, erklärte er weiter.
Neben der Besichtigung der Aufbereitungsanlage besuchte der Arbeitskreis auch die Tongrube Wimpfsfeld II, um sich den Abbauvorgang vor Ort erklären zu lassen. Dort stellte Herr Heuser auch die Pläne zur Erweiterung der Tongrube und die zur Entlastung der umliegenden Ortschaften geplante Betriebsstraße vor. Vor allem wies er auch auf die – nach der Beendigung des Abbaus – garantierte ökologisch nachhaltige Wiederaufforstung hin. „Bergbau funktioniert nicht ohne Eingriffe in die Umwelt, jedoch legen wir einen hohen Wert darauf, unseren Betrieb möglichst im Einklang mit den Menschen und der Natur zu führen“, ergänzte Günther Schmidt.
Abschließend trafen sich die Kreistagsabgeordneten mit Günther Schmidt im Gästehaus in Langendernbach. Bei einem Westerwälder Imbiss bestand Gelegenheit zum Austausch über allgemeinpolitische Themen.
aktualisiert von Andreas Hofmeister, 31.08.2010, 13:22 Uhr |